๐ซ๐พ Zwischen Abschied, Waschmaschine & vielen nassen Hundeküssen ๐พ๐ซ
๐๐ Zwischen Abschied, Erde und stiller Verantwortung ๐๐
๐ Früher Start & Abschied am Flughafen
Heute Morgen ging es für mich schon früh los. Ich habe Teo zum Flughafen nach Kronstadt (Braศov) gebracht, da sie heute zu ihrem Retreat in die Niederlande geflogen ist. Wir sind kurz nach 9 Uhr gestartet und waren gegen kurz nach 10 Uhr am Flughafen. Die Strecke dorthin ist landschaftlich wirklich wunderschön – mit einem tollen Blick auf die Karpaten.
Nachdem ich Teo abgesetzt hatte, habe ich vor Ort noch ein paar Einkäufe im Baumarkt für Katja und Heiko erledigt.
๐ Zurück ins Apartment & Vorbereitung
Gegen 12 Uhr war ich wieder im Apartment, habe mich umgezogen und auf Heiko gewartet. Gemeinsam haben wir anschließend die Einkäufe für das Sanctuary erledigt. Danach ist Heiko mit dem Twingo nach Hause gefahren, und ich bin weiter nach Kleinschenk (Cincศor) zum Nissan gefahren.
Dort habe ich alles umgeladen und wie inzwischen fast schon routinemäßig den Luftdruck der Reifen geprüft. Besonders die beiden vorderen Reifen verlieren derzeit recht viel Luft – da musste ich ordentlich nachfüllen.
๐ Ankunft am Sanctuary & Rollenverteilung
Anschließend ging es hoch zum Sanctuary. Heute habe ich den Nissan allerdings vor der Brücke und damit vor dem eigentlichen Gelände abgestellt – es ist einfach zu matschig. Ich bin dann zu Fuß weiter nach oben gegangen.
Simon kam mir bereits mit dem Samurai entgegen. Er hat das gesamte Futter in den Samurai geladen und den Food Supply übernommen. Ich selbst bin direkt zu den Ziegen gegangen, um mich um das zu kümmern, was heute für mich im Mittelpunkt stand.
๐ชฆ Beerdigung der Ziegen
Heute habe ich die Ziegen beerdigt. Gestern lag noch ein Teil einer Ziege unten am Bach, den ich eigentlich noch holen und mit ins Grab legen wollte. Heute war er jedoch nicht mehr da – wenn Hunde unterwegs sind, passiert das leider. Ich habe das Gebiet noch großflächig abgesucht, aber nichts mehr gefunden.
Die anderen drei toten Ziegen, die Teo in einer kleinen Hütte gelagert hatte, habe ich geholt und ins Grab gebracht. Währenddessen wurde ich von vielen Hunden beobachtet, allen voran Horschti, der fast die ganze Zeit an meiner Seite war. Auch der Ziegenbock und die letzte verbliebene Ziege haben alles sehr aufmerksam verfolgt und immer wieder Laute von sich gegeben.
Gestern hatte ich ein sehr großzügiges Grab ausgehoben – heute wurde mir klar, was das bedeutet: alles wieder zuschaufeln. Der Boden war extrem klebrig und schwer. Die Erde blieb an der Schaufel und an meinen Stiefeln hängen, teilweise hatte ich gefühlt drei Kilo Erde unter jedem Stiefel. Jede Bewegung machte es schlimmer, weshalb ich versucht habe, mich so wenig wie möglich zu bewegen.
Auch das hat mich heute wieder gut zwei Stunden gekostet.
๐พ Heu & Abschlussarbeiten
Nachdem das erledigt war, habe ich mich mit Simon getroffen. Gemeinsam haben wir das Heu für die Ladys, für Hakon und für Tuono gemacht. Damit war meine Arbeit für heute abgeschlossen.
๐ Rückweg
Ich bin anschließend wieder runter zur Straße nach Kleinschenk gefahren und von dort mit dem Duster zurück ins Apartment. Gegen kurz nach 17 Uhr war ich wieder zu Hause.
โจ Manche Tage sind schwer, leise und erdig – und genau darin liegt ihre Würde.
Egbert
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