von Egbert
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8. Juni 2026
๐ฟ๐ด Neue Gehege, Ausbrecherinnen & kleine Zerstörer ๐ด๐ฟ So hier kommt nun mein Bericht von letzter Woche. Es war so einiges los hier auf dem Sanctuary. โก๏ธ๐ Die Ladys auf Erkundungstour Die Woche startete damit, dass bei den Ladys die Solarstation nicht richtig gearbeitet hatte und dadurch kein Strom mehr auf den Leitungen war. Das haben die Damen natürlich direkt genutzt und beschlossen, auf Erkundungstour zu gehen. Sie sind an der Stelle durch den Zaun gebrochen, an der auch Ofir seine Weide hat. Teo konnte die Situation schnell absichern und die Ladys wieder zurück auf ihre Weide treiben. Als ich ankam, habe ich ihr direkt geholfen, den Zaun zu reparieren. Das war auch recht schnell erledigt. Allerdings hatten wir danach immer noch keine gute Spannung auf der Leitung. Heiko kam kurz vorbei, weil er Futter gebracht hatte, und ist den Zaun einmal komplett abgegangen. Den Fehler hat er erstaunlich schnell gefunden. Ich habe die Stelle später repariert, aber auch danach war die Spannung noch nicht optimal. Also bin ich den Zaun weiter abgegangen und habe noch einige ältere Problemstellen entdeckt. Diese habe ich zunächst provisorisch repariert. Die Spannung ist zwar noch nicht perfekt, aber sie reicht erstmal aus, damit die Damen nicht wieder auf dumme Gedanken kommen. ๐ Das Ganze werde ich später noch vernünftig überarbeiten, aber aktuell haben wir wichtigere Baustellen. ๐๐จ Das Giant-Gehege wird fertig Als Nächstes stand das Gehege für Giant und seine Gruppe auf dem Programm. Gemeinsam mit Jan habe ich die nächsten Tage die Umzäunung fertiggestellt. Danach ging es an die Verkabelung, damit dort auch Strom auf dem Zaun ist und Ausbrüche verhindert werden können. Da wir kein neues Stromkabel mehr hatten, musste ich auf altes Kabel zurückgreifen, das wir zuvor aufgewickelt und aufgehoben hatten. Eigentlich hätte die ganze Aktion in 30 bis 60 Minuten erledigt sein können. Theoretisch. Praktisch entwickelte sich das Ganze zu einer Tagesaufgabe. Das alte Kabel war damals von Hand aufgewickelt worden und hatte sich beim Abrollen komplett ineinander verhakt. Ich habe gefühlt Stunden damit verbracht, dieses Kabelgewirr zu entwirren. Das hat meine Nerven doch ordentlich strapaziert. Am Ende war die Verkabelung aber fertig und über die Weide von Suprise konnten wir schließlich Strom beziehen. Ich war zwar ziemlich genervt von dem ganzen Kabelchaos, aber gleichzeitig auch unglaublich froh, dass nun endlich alles fertig war und Giant und seine Truppe in ihr neues Zuhause umziehen konnten. ๐พ๐ Der Umzug der Giant-Gruppe Am Abend hat Teo die gesamte Gruppe um Giant erfolgreich in das neue Gehege gelockt. Bis auf Flecki, Blacky und Gerad. Blacky und Gerad haben Teo und ich am nächsten Tag ins Gehege gebracht. Die beiden bringen übrigens ein ordentliches Gewicht auf die Rippen. ๐ Flecki haben wir leider nicht hineinbekommen. Sie lässt sich nicht anfassen und verschwindet sofort, wenn man ihr zu nahe kommt. Aber da sie nun die Einzige außerhalb des Geheges ist, ist das nicht mehr ganz so problematisch. Die gesamte Dynamik rund um Giant und Aiden hat sich inzwischen deutlich entspannt. Die Territorialansprüche sind praktisch verschwunden und auf dem Sanctuary ist es in diesem Bereich wesentlich ruhiger geworden. ๐๐ค Unterstützung aus der Ukraine Seit letzter Woche haben wir außerdem weitere Unterstützung bekommen. Oleh aus der Ukraine hilft nun ebenfalls auf dem Sanctuary mit. Er lebt momentan in seinem Van und wir nehmen ihn morgens immer mit zum Sanctuary. Jede zusätzliche helfende Hand ist aktuell wirklich wertvoll. ๐พโ๏ธ Kampf gegen das Gras Für mich stand danach wieder das Thema Gras auf dem Programm. Ich habe das Gehege der Küchenhunde von außen freigeschnitten, da dort alles wieder stark zugewachsen war. Die letzten Tage waren sehr warm bis heiß. Zwischendurch gab es zwar Wolken und kleinere Regenschauer, insgesamt war es aber wirklich sommerlich. Ab ungefähr 13 Uhr war bei mir meist die Luft raus. Die Hitze macht die körperliche Arbeit aktuell deutlich anstrengender. Jan und Oleh habe ich gezeigt, wie man mit dem Freischneider umgeht. Die beiden haben anschließend bei den Weiden von Suprise und Tuono die Bereiche entlang der Zäune freigeschnitten und die unteren Stromleitungen vom Gras befreit. Das ist wichtig, damit die Leitungen nicht ständig durch Bewuchs berührt werden und die Stromstärke auf dem Zaun erhalten bleibt. Jan hat dabei richtig Gefallen am Freischneider gefunden. ๐ Zusätzlich hat er die Zugangswege zu den Hundegehegen sowie die Bereiche freigeschnitten, an denen wir die Hunde mit Wasser versorgen. Dadurch kommt man jetzt wieder deutlich besser überall hin. โก๏ธ๐ด Tinkerbells geheimer Fluchtweg Da Tinkerbell irgendwie ausgebrochen war, bin ich erneut den Zaun der Ladys abgegangen. Ich habe die Leitungen nachgespannt und teilweise Isolatoren ausgetauscht. Zunächst konnten wir uns überhaupt nicht erklären, wo sie ausgebrochen sein könnte. Die Ursache war aber schnell gefunden. Im hinteren Bereich der Weide waren an zwei Stellen die unteren Leitungen von den Pfosten gerutscht. Zusätzlich war auf diesem hinteren Abschnitt ohnehin kein Strom mehr vorhanden. Dieser Bereich läuft über einen separaten Stromkreislauf, den wir eigentlich erst in den nächsten Tagen wieder aktivieren wollten. Für mich bedeutete das jetzt: Leitungen spannen, beschädigte Stellen reparieren und sämtliche Äste sowie Dornenbüsche entfernen, die zu nah am Zaun wachsen. Das ist wirklich eine Heidenarbeit. Bei den aktuellen Temperaturen komme ich dort nur im Schneckentempo voran. Immerhin habe ich es geschafft, etwa die Hälfte des hinteren Bereichs von Ästen und Büschen zu befreien. Außerdem haben wir dort nun provisorisch wieder Strom aufgeschaltet. Ich hoffe, dass damit der nächste Ausbruch verhindert wird. Den Rest werde ich in der kommenden Woche fertigstellen. Anschließend müssen noch sämtliche Leitungen überprüft werden. Die alten Kabel werden nach und nach ersetzt und die bisherigen Knoten durch ordentliche Verbinder ausgetauscht. Ich hoffe, dass ich dafür ungefähr zwei Tage benötige. Danach steht bereits die nächste Aufgabe an: die Weide der Ladys noch einmal zu vergrößern. Es gibt dort noch einen kleineren Bereich, den wir hinzufügen können, damit die Pferde mehr Gras zur Verfügung haben. ๐ฑ๐ Die kleinen Zerstörer daheim Den Katzen und Kitten zuhause geht es sehr gut. Die Kitten sind inzwischen 11 Wochen alt und unglaublich aktiv. Es ist wirklich faszinierend zu beobachten, wie sie täglich neue Dinge entdecken. Sie sind meine kleinen Zerstörer. ๐ Alles, was zwischen die Pfoten oder ins Maul kommt, wird untersucht, zerlegt oder als Spielzeug missbraucht. Mittlerweile erreichen sie auch die höheren Bereiche der Wohnung und erkunden immer mehr ihre Umgebung. Ich hoffe nun, dass sich Cristina bald meldet und zwei der Kitten übernimmt. Marko möchte ebenfalls einen Kater aufnehmen. Das wäre wirklich schön, denn langsam wird es Zeit, dass die Kleinen in ihre neuen Familien ziehen. Zehn Katzen sind einfach sehr viel Arbeit. Ich mag sie alle sehr und die Trennung wird mir sicherlich nicht leichtfallen. Aber wenn ich weiß, dass sie ein liebevolles Zuhause bekommen, dann ist das genau der richtige Weg. Das war mein Bericht für diese Woche. Egbert ๐๐๐ #salohea #sanctuary #rumänien #pferde #hunde #katzen #kitten #tierschutz #workaway #extrasicht