โก๐ Ein Tag zwischen Strom, Schlüsseln und Kühlerwasser ๐โก
โก๐ Ein Tag zwischen Strom, Schlüsseln und Kühlerwasser ๐โก
๐ Start mit Hindernissen
Heute kam Simon gegen 11 Uhr zu mir und brachte mir alle Einkäufe. Wir haben alles gemeinsam in den Duster geladen, und danach bin ich allein wieder nach Kleinschenk (Cincศor) zum Nissan gefahren. Als ich dort ankam, sah ich schon, dass Simon mich zweimal angerufen hatte – und in dem Moment fiel mir direkt ein: der Nissan-Schlüssel. Ich habe Simon angerufen, und wir haben ausgemacht, dass ich zu ihm zurückfahre, um den Schlüssel zu holen, denn ohne den hätte ich dort oben ohnehin nichts machen können.
Als ich etwa ein Viertel der Strecke zurückgelegt hatte, ging plötzlich die Warnlampe für das Kühlsystem im Duster an. Ich habe sofort angehalten und schnell gesehen, dass ich Kühlwasser verliere. Nach einem kurzen Telefonat kam Simon zu mir, gab mir den Nissan-Schlüssel, wir füllten Kühlwasser nach, und ich konnte wieder zurück nach Kleinschenk (Cincศor) zum Nissan fahren.
๐ Improvisation & Absprachen
In der Zwischenzeit wollte Simon mit Markus telefonieren. Ich hatte vorgeschlagen, den Duster später zu Markus zu bringen, wenn er Zeit hat. Wir einigten uns darauf, dass Simon Teo informiert, da ich oben auf dem Sanctuary keinen Empfang habe.
๐พ Versorgung auf dem Sanctuary
Beim Nissan angekommen, habe ich alle Einkäufe wieder eingeladen, bin hoch zum Sanctuary gefahren, dort alles in den Samurai umgeladen und wie gewohnt den Food Supply erledigt. Danach habe ich erneut drei Fässer Wasser verteilt: eines zur Jurte, eines zu den Tunnel-Ladys und eines zu Amadeus. Anschließend habe ich mit Teo besprochen, was heute ansteht. Eigentlich wollten wir den Zaun für die neuen Gehege machen, aber wir entschieden uns gemeinsam, die Stromversorgung, die ich gestern begonnen hatte, heute komplett fertigzustellen.
โก๏ธ Strom, Kabel & Gates
Ich habe mir zuerst das kleinere Gehege angeschaut, das direkt an das Gehege der Klefferhündin grenzt. Die Leitungen hingen dort ziemlich durch, und ich habe sie alle gestrafft. Am Zaun musste ich an ein paar Stellen improvisieren, weil er durchhing und das Kabel berührte. Danach habe ich die alte Stromführung beziehungsweise das Gate, das früher zu Bendix rüberging, entfernt und neu angebracht, sodass die Verbindung jetzt vom Gehege der Klefferhündin zum kleineren Gehege läuft.
Das hatten wir letztes Jahr schon einmal provisorisch gelöst, aber jetzt ist es richtig gemacht. Der große Vorteil: Wenn wir zur Jurte hochfahren müssen, reicht es jetzt, nur noch ein Gate zu deaktivieren statt zwei – das macht die Fahrt deutlich entspannter.
Als alles fertig war, habe ich den Strom wieder eingeschaltet und die Stromstärke geprüft. Sie lag bei 8 – perfekt, besser geht es nicht.
๐ Weitere Gehege & Abschluss der Stromarbeiten
Anschließend habe ich die Verkabelung bei Yvette und Pablo überprüft. Dort habe ich die Kabel ebenfalls nachgespannt, da sie teilweise stark durchgehangen hatten. Außerdem habe ich sämtliches Gras und Unkraut entfernt, das die Kabel berührte. Zum Schluss habe ich das Gate von Yvette zu den kleineren Hundegehegen geschlossen. Auch dort lag die Stromstärke nun wieder bei 8 – alles im grünen Bereich. Ein rundum erfolgreicher Stromkabel-Prüftag.
๐ด Fohlen & Heu
Es war inzwischen nach 16 Uhr, als Teo mir sagte, dass Simon sich gemeldet habe und ich später mit dem Duster zu Markus fahren soll – Simon würde mich dort abholen. Zuvor haben Teo und ich aber noch dem Fohlen seine vorletzte Spritze gegeben. Es macht auf mich wirklich einen sehr guten Eindruck, auch wenn es sich heute schon deutlich mehr gewehrt hat und keine Lust auf die Spritze hatte. Ich musste es etwas fester halten, aber dann hat es gut geklappt.
Danach haben wir die Heuballen für die Ladys in die Wiese gerollt und anschließend noch einen Heuballen für Tuono.
๐ Werkstatt & Heimkehr
Ich bin anschließend runter zur Straße nach Kleinschenk (Cincศor) gefahren und habe im Duster noch einmal Kühlwasser nachgefüllt – der war komplett leer. Danach bin ich mit Simon, der inzwischen angekommen war, zu Markus nach Rohrbach (Rodbav) gefahren und wir haben den Duster dortgelassen. Markus hatte wie immer viel zu tun. Auf den ersten Blick sieht es nach der Wasserpumpe aus. Wenn alles gut läuft, bekommen wir den Duster am Mittwoch zurück – erfahrungsgemäß ist das allerdings nie ganz sicher. Ich setze trotzdem die Intention, dass es klappt.
Jetzt sind wir erst einmal auf ein Auto angewiesen, den Twingo. Katja und Heiko brauchen ebenfalls ein Fahrzeug, also heißt es nun Carsharing. Es macht die nächsten Tage etwas komplizierter – aber warum einfach, wenn es auch kompliziert geht.
Simon brachte mich danach zurück nach Fogarasch (Fฤgฤraศ) ins Apartment. Gegen 18 Uhr war ich wieder daheim.
๐ฟ Tagesausklang
Das war mein Tag heute.
Wenn am Ende trotzdem alles läuft, weiß man: Es war genau der richtige Einsatz zur richtigen Zeit.
Egbert
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#salohea
#siebenbürgen
#rumänien
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#tierliebe
#alltagamberg































