๐ณโ๏ธ Ein Tag zwischen Motorsäge, Matsch und Verantwortung โ๏ธ๐ณ
๐ณโ๏ธ Ein Tag zwischen Motorsäge, Matsch und Verantwortung โ๏ธ๐ณ
Heute bin ich gegen 11 Uhr zu Heiko und Katja gefahren. Zuvor habe ich noch einen kurzen Abstecher in den Baumarkt gemacht und Kabelbinder besorgt. Bei Heiko und Katja habe ich dann alle Einkäufe in den Duster geladen, und danach ging es für mich weiter rauf aufs Sanctuary. Wie immer habe ich in Kleinschenk (Cincศor) alles in den Nissan umgeladen und bin dann die bekannte Rumpelstraße hoch zum Sanctuary gefahren. Oben angekommen habe ich erneut alles in den Samurai gepackt und diesen direkt betankt. Ich hatte zwei Kanister Benzin dabei, wovon einer für den Samurai gedacht war.
๐ Versorgung & Food Supply
Als Erstes habe ich mit dem Samurai den Food Supply erledigt und mich dabei durch den Matsch gekämpft. Anschließend habe ich Teo noch einen Kanister Benzin für den Generator gebracht sowie einige Einkäufe und Medikamente in die Jurte getragen. Damit war die Grundversorgung für Mensch und Tier erst einmal gesichert.
๐ฒ Brennholz & mein erster gefällter Baum
Danach ging es für mich mit dem Samurai und der Motorsäge über die Koppel der Ladys zu der Stelle, an der wir unser Brennholz für die Jurte holen. Dort lagen noch einige Äste herum, die ich hätte zusammensuchen und sägen müssen. Ich habe mir dann gedacht: Ich probiere heute mal etwas Neues aus und fälle einen abgestorbenen Baum. Das hatte ich so bisher noch nicht gemacht, aber ich wollte es versuchen.
Zuerst habe ich einen sauberen, großen Keil geschnitten, damit der Baum in die richtige Richtung fällt. Danach ging es ans eigentliche Sägen. Nach einer Weile begann der Baum zu kippen – und dann fiel er auch. Mein erster gefällter Baum. Das hat tatsächlich richtig gut geklappt. Ich habe den Stamm anschließend in passende Stücke gesägt, alles in den Samurai geladen und hoch zur Jurte gefahren. Insgesamt waren es zwei Fahrten. Jetzt hat Teo erst einmal wieder ausreichend Holz, um es sich in der Jurte gemütlich zu machen.
โก๏ธ Hundegehege & Stromleitungen
Im Anschluss bin ich zu dem Hundegehege gegangen, in dem auch meine „Freundin“ sitzt, die mich dauerhaft anbellt. Dort habe ich die elektrischen Leitungen überprüft und neu gespannt. Sie hingen teilweise stark durch, und an ein oder zwei Stellen waren sie sogar gerissen. Das Gehege ist ziemlich groß, und es gibt drei übereinander gespannte Leitungen, die alle kontrolliert werden mussten. Das hat entsprechend Zeit gekostet.
Zusätzlich habe ich mehrere Stellen am Zaun geprüft und mit Kabelbindern gestrafft, damit der Zaun nicht an die Stromkabel kommt und Kurzschlüsse entstehen. Kurz bevor ich fertig war, kam Teo dazu und hat mir geholfen. Es war da bereits nach 16 Uhr. Gemeinsam haben wir alles fertiggestellt und anschließend den Strom wieder eingeschaltet. Er läuft jetzt wieder, auch wenn die Stromstärke am Ende etwas nachlässt. Für den Moment ist es in Ordnung, und kein Hund kommt auf die Idee, das Kabel zu berühren. Bei Gelegenheit werde ich den Zaun aber noch einmal komplett prüfen, um die Ursache für den Spannungsverlust zu finden. Morgen stehen noch drei weitere kleinere Gehege auf dem Plan, dann sollte dort erst einmal wieder Ruhe einkehren.
๐ด Fohlen & Abendroutine
Danach sind Teo und ich zu den Ladys gegangen. Das Fohlen hat heute seine dritte Spritze bekommen, zwei weitere werden noch folgen, dann ist die Behandlung abgeschlossen. Es macht insgesamt einen guten Eindruck, und die Heilung hat sichtbar eingesetzt. Heute war es schon deutlich schwieriger, das Fohlen zu fangen und festzuhalten – es wird immer agiler, was ein sehr gutes Zeichen ist.
Nachdem die Spritze gesetzt war, haben Teo und ich noch die drei Heuballen für die Ladys in die Wiese gerollt. Anschließend bin ich zurück zum Samurai und habe erneut einige Müllsäcke mitgenommen, die ich später in Fogarasch (Fฤgฤraศ) entsorgt habe.
๐ Ankommen
Gegen 18 Uhr war ich wieder im Apartment. Ein langer, körperlicher, aber sehr erfüllender Tag ging damit zu Ende.
Manche Tage bringen einen an die Grenzen – und genau dort merkt man, wie viel man eigentlich schaffen kann.
Egbert
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#salohea
#siebenbürgen
#rumänien
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#tierliebe
#fohlenglück

































